Kleine Chronik

Der 1960 gegründete Kleintierzüchterverein Unterensingen wurde immer wieder geprägt von guter Freundschaft, züchterische Weiterentwicklung der Kleintierrassen und starken Bauleistungen. So war es von Anfang an üblich zwei Schauen im Jahr durchzuführen um den Entwicklungsstand der Tiere bewerten zu lassen.
Die 13 Gründungsmitglieder waren: Waldemar Eisele, Emil Glohr, Eugen Riempp, August Schreiber, Georg Palinkas, Oskar Wagner, Josef Hufnagel, Albert Lang, Adolf Zaiser, Karl Haußmann, Helmut Seidel, Alfons Burth, und Gerhard Kemmner.

Helmut Seidel und Dieter Eisele (1961)

Beherbergt werden auch noch zwei Kaninchen-Spezial-Clubs die sich der Weiterentwicklung ihrer Rassen im ganz speziellen widmen. Dies sind der ”Loh- und Weißgrannenclub” sowie der ”Sachsengoldclub” aus dem Gebiet Württemberg-Hohenzollern. Diese Clubs führen mit ihren Rassen auch noch jeweils jährlich eine Ausstellung durch.


Versammlungen führen auch der „Deilenaar- und Schwarzgrannenclub“, die „Württembergische Preisrichtervereinigung“, der Obsteinlagerungsverein und der Kindersachenmarkt durch.


Selbstverständlich wurden von Anfang an auch die Jugendlichen mit in den Verein mit einbezogen. So wurde eine Jugendgruppe, das Osternestersuchen, sowie im Rahmen des Kinderferienprogramm die Zuchtanlagenbesichtigung, ins Leben gerufen.

 

Nicht nur aus Interesse an den Zuchterfolgen kommen die Kleintierzüchter in Unterensingen zusammen, sondern auch um jungen Menschen die Freude am Kleintier zu vermitteln. Dass dieses Mühen auf fruchtbaren Boden fällt, zeigt dieser Schnapp-schuß mit dem prächtigen Widder-Kaninchen. Links: Jugendleiter Helmut Ulrich. (Dezember 1983)

So wurde unter Vorstand Waldemar Eisele (1960-1967) ein schmuckes Vereinsheim mit Ausstellungshalle (1965) gebaut. Schon in diesen jungen Jahren des Vereins wurden drei Kreisschauen (1960, 1964, 1966) durchgeführt.

Mit Zeltplanen abgedeckt: Das neue Vereinsheim und die Ausstellungshalle der Unterensinger Kleintierzüchter. Sie bauen das 29 Meter lange Haus in freiwilliger Gemeinschaftsarbeit.“ (Nürtinger Zeitung 1965)

Um den Verein auf eine finanziell gute Basis zu stellen wurde schon frühzeitig damit begonnen den Versammlungsraum auch als eine kleine Gaststätte zu nutzen.


In den Folgejahren 1967-1978, unter Vorstand Walter Höfer, wurde eine Zuchtanlage mit zehn Parzellen gebaut, die dann 1986 um weitere zwei Parzellen erweitert wurde. Auch heute noch dient diese Anlage den meisten Züchten als Basis für ihr Hobby.

Die Gäste der Zuchtanlagenbesichtigung anlässlich des Kinderferienprogramms 1996

Unter der Leitung von Walter Höfer wurden vier Kreisschauen (1967, 1968, 1970, 1973) durchgeführt.

Vier Vorstände auf einem Bild (v.l.n.r):

Waldemar Eisele (1960 -1967)
Dieter Eisele (1996 – heute)
Klaus Höfer
Hans Ensle (1978 – 1996)
Walter Höfer (1967 – 1978)

Zum 25-jährigen Jubiläum (1985) wurde dann eine große Kreisschau durchgeführt, die 800 Kaninchen, 1200 Tauben und Geflügel beinhaltete.


Der von 1996 bis 2012 amtierende Vorsitzende Dieter Eisele legte besonderen Wert auf die züchterische Klasse seiner Vereinsmitglieder. Durch ständige Schulungen und Unterstützung der Züchter bei der Tierauswahl konnte sich der Verein mittlerweile unter den Besten im Kreisvergleich etablieren. Seine zusätzliche Ausbildung als Kaninchenpreisrichter kam ihm hierbei zu Gute.

Preisrichterbewertung bei der Lokalschau 1996 (v.l.n.r.):
Franz Holl, Andreas Blum, Georg Wissinger, Dieter Eisele, Helmut Ulrich.

Die regen Bautätigkeiten wurden auch unter seiner Regie weitergeführt. So gab es in der Gaststätte eine komfortable Belüftungsanlage (1998) sowie eine Marmorsteinheizung (2006). Den Abbruch und Neuaufbau der Toilettenanlagen (2001), die Renovierung der Ausstellungshalle (2006) und die Renovierung der Außenfassade (2010).
Das Ortspokalschießen findet schon seit dem Jahr 1969 rege Zustimmung in der Bevölkerung Unterensingens. Die Harmonisierung der Vereinstätigkeiten untereinander und der lockere Wettkampfspaß stehen hierbei immer im Vordergrund.

In den Anfangsjahren wurde das Ortspokalschießen noch in der Ausstellungshalle durchgeführt.
Es hieß damals noch Vereinspokalschießen.

Unter der 18-jährigen Vereinsleitung von Hans Ensle (1978-1996) wurden weitere Bautätigkeiten geleistet, wie z.B. Bau von zwei Garagen, Hallenanbau, Errichtung eines Käfiglagers, Renovierung von allen Fenstern. Nicht zu vergessen war die sehr arbeitsreiche Totalrenovierung 1978 nach dem Neckarhochwasser.

1975 wurde die Frauengruppe unter der Leitung von Hilde Ensle ins Leben gerufen. Sie erhielten dann im Jahr 1991 einen Sitz im Ausschuss. Auf Ausstellungen präsentieren sie ihre Bastelarbeiten und bewirten die Gäste mit Kaffee und Kuchen.

Die Frauengruppe im Jubiläumsjahr (v.l.n.r.):
Hedwig Klein,
Elisabeth Schalk,
Anne Stuber,
Marion Flaig,
Monika Grathwohl,
Barbara Eisele,
Bärbel Arnold,
Hilde Ensle.

  
 

Das 40-jährige Vereinsjubiläum wurde im Sommer 2000 mit einer Kreis-Kaninchen-Jungtier-schau gefeiert. Im Winter wurde dann noch eine Vergleichsschau mit Köngen, Wendlingen und Wolfschlugen durchgeführt.

Vereinsmitglieder im Jubiläumsjahr 2000 (40-Jahre)

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Ehrungen im Jahr 2000

  
 

Zu Ehrenmitgliedern wurden zehn Mitglieder ernannt, die Gründungsmitglieder waren oder im Gründungsjahr 1960 eingetreten sind (v.l.n.r):
Vorstand Dieter Eisele, Gerhard Kemmner, Erhard Kraushaar, Karl Haußmann, Josef Einwachter, Gerhard Riempp, Martin Rukeltukel, Albert Lang, Oskar Wagner. Kurt Strohmeier und Werner Knauer sind nicht auf dem Bild.
Gedankt wurden außerdem den ehemaligen Vorständen Waldemar Eisele und Hans Ensle, sowie deren Frauen.

  
 

Schon im ersten Jahr nach der Gründung des Vereins wurde eine Maiwanderung ins Leben gerufen. Diese Tradition hat bis heute Bestand.

Erster Vereinsausflug (Maiwanderung 1961)

 

Erster Vereinsausflug (Maiwanderung 1961)

 

Maiwanderung 2010

Um die Kameradschaft zu festigen und die Wirtschaftsbediensteten für ihre geleistete Arbeit zu belohnen wurde im 2-jährigen Wechsel ein 2-Tages-Ausflug eingeführt. (Worms 2008)

Ausflug nach Worms (2008)

Zum Fototermin wurde am 6. Januar 2011 eingeladen:

Ehrenmitglieder im Jubiläumsjahr (mit den drei Vorständen) (v.l.n.r.):
Gerhard Riempp

Andreas Ensle
Helmut Ulrich,
Erika Staiger,
Albert Lang,
Dieter Eisele,
Karl Haußmann,
Hilde Ensle,
Eberhard Klein,
Siegfried Staiger,
Hans Wanninger,
Josef Einwachter.

Die Jugendgruppe im Jubiläumsjahr (v.l.n.r.):
Sarah Hammele,
Fabian Arnold,
Kevin Hammele,

Sina Arnold.
Marie Nagel,
Christian Frieß,
Linda Frieß,
Tom Bismar.

 
Die aktiven Mitglieder des Vereins:

Der Verein zählte damals 172 erwachsene und 21 jugendliche Mitglieder (2010).

2012 wurde das Ausstellen von Hobbykaninchen eingeführt.
Dieser Wettbewerb nennt sich nun Hobby-Kaninchen-Meisterschaft.

2013 wird die Kaninhop-Gruppe aus Köngen präsentiert.
Das Kaninhop wurde vor ca. 35 Jahren in Schweden eingeführt.

seit 2016 werden die „altgedienten und altverdienten“ Vereinsmitglieder zum Kameradschaftsabend eingeladen.

seit 2017 treffen sich die männlichen Vereinsmitglieder einmal monatlich zum Herrenabend.

2020 konnte das 60-jährige Jubilum nicht gebuhrend gefeiert werden, weil die Corona-Pandemie grasierte. Die Gruppenbilder konnten aber schon vorher geschossen werden.

Die Vereinsmitglieder im Jahr 2020. (176 Erwachsene / 4 Jugendliche)